Die Algenbildung an WDVS-Fassaden ist eines der häufigsten und zugleich am meisten unterschätzten Probleme der modernen Gebäudedämmung. Je besser ein Gebäude energetisch gedämmt ist, desto anfälliger wird seine Außenhaut für biologischen Bewuchs – ein bauphysikalisches Paradoxon, das Eigentümer, WEG-Verwaltungen und Bestandshalter in ganz Deutschland vor kostenintensive Entscheidungen stellt. Doch ein teurer Neuanstrich ist in den meisten Fällen weder nötig noch wirtschaftlich sinnvoll.
Dieser Fachartikel erklärt die bauphysikalischen Ursachen hinter dem Phänomen, zeigt, warum klassische Gegenmaßnahmen oft scheitern, und stellt eine nachhaltige Lösung vor, die Ihre Instandhaltungsrücklage um bis zu 70 % entlastet.
Das Dämmungs-Paradoxon beschreibt den Effekt, dass die gewünschte Energieeffizienz eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) gleichzeitig die Hauptursache für Algen- und Pilzbefall an der Fassadenoberfläche ist. Der Mechanismus lässt sich in vier Schritten zusammenfassen:
Im Gegensatz dazu leitet eine ungedämmte, monolithische Wand permanent Heizwärme an die Außenoberfläche. Die Fassade bleibt wärmer, Tauwasser bildet sich seltener – und Algen finden kein ausreichendes Feuchtigkeitsangebot. Gedämmte Fassaden sind also konstruktionsbedingt benachteiligt.
Nicht jedes gedämmte Gebäude veralgt gleich schnell. Neben der thermischen Entkopplung gibt es eine Reihe verstärkender Faktoren, die den Prozess beschleunigen:
Algenbefall an der Fassade ist weit mehr als ein kosmetischer Makel. Er hat direkte wirtschaftliche und technische Konsequenzen für Eigentümer und Verwalter:
Unsere professionelle Fassadenreinigung ist die kostengünstige und effiziente Alternative zum teuren Neuanstrich.
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Tim Kronshage
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